Letra

Gemeinsam mit schriftfernen Menschen, Unternehmen, Jobcentern & Einrichtungen der Grundbildung und Alphabetisierung entwickeln wir praxisnahe Lösungsansätze für einen Arbeitsmarkt, der Potenziale erkennt und Teilhabe unabhängig von sicherer Schriftsprachkompetenz ermöglicht.

Erfahren Sie mehr.

Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) gefördert.

Gestalten Sie die Arbeitswelt inklusiver! Ob schriftferne Arbeitssuchende, Unternehmen, Jobcenter oder Einrichtungen der Grundbildung und Alphabetisierung: Bringen Sie Ihre Perspektive ein, benennen Sie Barrieren und entwickeln Sie gemeinsam praxisnahe Lösungen für eine chancengerechte Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

Herzlich willkommen zur Abschluss-Konferenz

17. April 2026

Seien Sie dabei: Am 17. April 2026 findet die Abschluss-Konferenz im inklusiven Coworking Space TUECHTIG statt. Gemeinsam präsentieren & diskutieren wir die erarbeiteten Lösungsansätze. Die Konferenz bietet die Gelegenheit, Ergebnisse aus Interviews und Workshops kennenzulernen, über Erfahrungen zu sprechen und konkrete nächste Schritte für das Modellprojekt zu planen. Alle Teilnehmenden können aktiv Fragen stellen, Feedback geben und sich vernetzen.

Zur Anmeldung

Ihre Ansprechpartnerin

Projektleiterin Beate Willenberg steht für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung.

Kontakt:

willenberg@kopfhandundfuss.de

030 22 45 34 61

Was bedeutet "schriftfern"?

Hintergrund-Info

Unter „schriftfern“ verstehen wir Personen, für die Lesen und Schreiben im Alltag keine verlässliche Hilfe ist.

Schriftferne Menschen können zum Beispiel Schwierigkeiten haben mit:

  • Formularen, Anträgen oder Behördenbriefen
  • Bewerbungen und Online-Portalen
  • digitalen Tools, die viel Text verwenden
  • schriftlichen Arbeitsanweisungen
  • langen E-Mails oder komplexen Informationen

Viele entwickeln eigene Strategien, um ihren Alltag trotzdem gut zu meistern – oft, ohne dass andere es bemerken.

Die Gründe für „Schriftferne“ sind vielfältig, zum Beispiel negative Lernerfahrungen, Unterbrechungen im Bildungsweg oder Deutsch als Zweitsprache.